Die KISI-Family wächst. Das ist schön.

Uganda-Einsatz, 6. – 20. Jänner

Anfang Jänner war wieder ein Team aus Österreich in Uganda und ist mit den dortigen KISIs sogar auf Tournee gegangen. Über ihre Erfahrungen und Erlebnisse in Uganda berichten Johanna und Damaris:

„Es ist schon wieder ein Monat her, seitdem wir in Uganda waren und immer noch kann ich staunen, was Gott gerade dort tut und was für eine Ehre es ist, dies hautnah mitzuerleben. Seit 8 Jahren bin ich jährlich in Uganda und begleite die KISI-Gruppe. Viele Höhen und Tiefen liegen hinter uns. Diese Reise im Januar war, auf vielen Ebenen, ein Meilenstein. Es war uns ein Anliegen, alle KISI-Gruppen zu besuchen, die sich in den letzten Jahren gebildet haben und gleichzeitig das Tour Leben einzuüben. 120 KISIs aus acht verschiedenen Gruppen kommen für ein paar Tage zusammen, um die Ausschnitte aus dem Sternstunde-Musical einzuüben. Danach dürfen wir alle zusammen bei der „New Dawn Conference“ mit 50.000 Besuchern beim Kinderprogramm das Musical aufführen und dort bei der Messe und bei der „Candle light procession“ (Kerzenprozession) teilnehmen. Es ist so schön zu sehen, wie lebendig die Kirche und ein Messgottesdienst sein kann. Am Sonntag geht es dann so richtig los mit der Tour. 90 (offiziell 70) fahren mit. Der Rest bleibt im Shalomzentrum, um für den Einsatz zu beten.
Wir fahren zu einem kleinen Ort, aus dem drei unserer KISI Young Leaders stammen, die schon seit Beginn dabei sind. Der Vater dieser Familie hat das ganze Dorf in Bewegung gebracht, 43 Stauden Bananen als Spende aufgetrieben (das ist sehr viel wert!) und es ist alles perfekt organisiert. Die erste Attraktion ist der Reisebus, denn dieses Dorf hat bis jetzt noch nie einen solchen Bus gesehen. Wir dürfen dort die Sonntagsmesse gestalten. Dieses Dorf hat nur einmal im Monat eine Messe mit Priester und so ist es für alle ein Geschenk, dass wir mit Priester (Fr. Emmanuel) kommen und gemeinsam feiern. Und so erlebten wir neun unterschiedlichste Tourtage und überall begrüßen uns KISIs. Wir waren auf Bergen, in Dörfern, fuhren durch den Nationalpark und sahen während dem Gebet Elefanten und unser letzter Stopp war dann die Hauptstadt in Kampala. Die KISIs, die mit auf Tour waren, haben viele Orte zum ersten Mal gesehen. Der Abschluss war dann in Namugongo, dem Ort, wo vor mehr als 100 Jahren mutige, junge Ugandesen ihr Leben gaben, weil sie an Jesus glaubten. Das Abschlussgebet und die Verabschiedung war sehr bewegend. Doch es ist kein Abschied für immer: Mitte Mai für eine Woche und Ende August/Anfang September für zehn Tage werden wir wieder in Uganda sein. Falls uns jemand auf diese Reisen begleiten möchte, meldet euch bei mir (jb@kisi.at). Danke für all eure Gebete und für alle, die auch finanziell diese Reise unterstützt haben. Gott ist treu!“

„Seid gesegnet!“, wünscht euch eure Johanna B.

„In Uganda wirkt Gott genauso wie in Österreich, aber manchmal erwarte ich es dort mehr und dadurch fällt es mir mehr auf. Zusätzlich erinnern mich unterschiedlichste Kinder sogar in ihrer Morgenbegrüßung daran: „Good morning, Damaris, how did you sleep?“ – „Good morning, I slept well.“ – „Praise God!“ Und dann denke ich: Ja, das stimmt, ich kann Gott wirklich dankbar sein für den guten Schlaf vergangene Nacht. Nach dem Frühstück geht es dann weiter zur Probe; die erste Stunde macht Spaß, danach geht mir langsam die Kraft aus … Ratlos überlege ich, warum manches nicht so funktioniert, wie ich es versuche, ihnen beizubringen. Wenn ich aber während des Konzerts am Nachmittag dann sehe, dass sie zum ersten Mal etwas umsetzen, was ich ihnen am Tag zuvor versucht habe zu erklären, dann sehe ich mit einer Eindeutigkeit, dass Gott am Werk ist – in den Kindern, durch das Musical und in mir. Demütig sehe ich in die strahlenden Gesichter der ugandischen KISIs, die mit ihren rhythmischen Bewegungen und ihrem Singen wiederum dasselbe Strahlen bei den Zuschauern bewirken. Gott versorgte uns auch mit Kochbananen, Finanzen, die die Buskosten abdeckten, mit seiner Zusage täglich neu, dass er sich über uns freut und mit der Gemeinschaft und dem Wachsen und Lernen, das wir bei dieser Tour erleben durften. Lächeln muss ich noch immer, wenn ich zurückdenke, als wir die Familien mancher KISIs kennenlernen durften, als die Kinder auf der Busfahrt lauthals und voller Freude ein Lied nach dem anderen anstimmten und wir sehen konnten, wie manche der Jugendlichen Verantwortungen übernahmen, kritisch mitdachten, Ideen hatten und den neueren KISIs dienten, weil sie aus ihren Erfahrungen schöpften.“

„Danke für eure Unterstützung!“, eure Damaris C.


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