KISI-Fest Tag 2: Eine Liebesgeschichte im Dschungel

KISI-Fest, Tag 2, 5. Juni 2022

Heute haben wir schon wieder gesehen, wie Dschungeltiere im Toscana Congress in Gmunden herumgedüsd sind. Ja, eine ganze Herde, war unterwegs! Das KISI-Fest ist nämlich schon in vollem Gange. Und heute haben wir noch zwei weitere Tiere besser kennengelernt: Tiger Tom und ganz besonders Nilpferd Nele. Letztere hat nämlich ihre Liebesgeschichte mit Bräutigam Nino erzählt:

Nele: Also, es ist so: Nino und ich kennen uns schon echt lange. Seit wir Kinder waren, spielen wir gemeinsam. Wir hatten schon immer eine Menge Spaß. Doch eines Tages war ich so verärgert, dass ich den Staudamm, der mein Dorf mit Ninos Dorf verbindet, in meiner Wut unabsichtlich zerstörte. Von da an waren wir getrennt.

Tom: Oh nein, ist das alles tragisch. Nino und du, ihr wart für immer getrennt! … Oder?

Nele: Naja fast. Ich war supertraurig und hatte wirklich Angst, Nino nie wieder sehen zu können, da uns ja nun ein Fluss trennte.

Tom: Ja, ich kenne diesen Fluss: Das ist so ein wildes Gewässer, da kommt nicht einmal ein flitze-bienen-schnelles Boot hinüber.

Nele: Weißt du, Tom, ich wünschte mir so sehr, zu Nino zu können oder ihn wenigstens zu hören. Leider war der Fluss einfach zu wild. Aber Nino, der schon damals in mich verliebt war, hatte eine Idee.

Tom: Das muss ja eine bombastisch-galaktisch-gute Idee gewesen sein.

Nele: Das war sie in der Tat. Sein Vater und er begannen nämlich, den Staudamm wieder aufzubauen. Sie sammelten Holz, um ihn Stück für Stück wiederherzustellen. Das dauerte jedoch einige Zeit.

Tom: Bauten sie sogar an extrem heißen Sommertagen und bei klirrender Kälte?

Nele: Ja, sie waren wirklich sehr fleißig. Aber dann passierte etwas Schreckliches …

Tom: Oh nein, bitte nicht noch mehr Tragik – das halte ich nicht aus!

Nele: Tom, keine Sorge: Es gibt ein Happy End! Als der Staudamm fast fertig war und Nino nur noch den letzten Balken anbringen wollte, stürzte er. Sein Vater konnte ihn gerade noch retten, aber leider verlor er sein Bein.

Tom: Ohh Hilfe! Wo ist denn da bitte ein Happy End?!

Nele: Weißt du, Tom, Nino verlor zwar sein Bein, aber er hat es dennoch geschafft, den Staudamm wieder zu reparieren! Von da an war der Weg zu Nino wieder frei.

Tom: Boa, Nino muss dich echt viel liebhaben! Er hätte ja fast sein Leben für dich geopfert …
Hm, diese Geschichte erinnert mich irgendwie an jemanden?

Nele: Das kann ich mir vorstellen.

Tom: Ja, ist nicht Jesus aus Liebe zu uns am Kreuz gestorben, weil er – wie Nino bei Nele – unbedingt wieder bei uns sein wollte?

Nele: Da hast du Recht, Tom. Jesu Liebe zu uns war sooooo groß, dass er bereit war, sein Leben zu geben.

Tom: Aber er ist wieder auferstanden!

Nele: Zum Glück!

Tom: Du Nele, wir haben ja heute noch eine Geschichte von einer Auferstehung gehört.

Nele: Ja genau, die Geschichte von Tabea. Die KISI KEYs haben ein Musical aufgeführt, wo sie Tabeas Geschichte erzählt haben. Stimmt, Tom: Auch Tabea war tot, doch Jesus hat sie durch Petrus wieder auferweckt.

Tom: Echt cool.

Nele: Ich bin schon so gespannt, was uns noch alles erwarten wird morgen.

Es berichtete unsere Safari-Reporterin Hannah H. begleitet von den Abenteurer-Fotografen Adam D., Anna D., Daniel H., Iaroslav P. und Michael S.


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