Tournee-Erlebnisse bei KISI NOW

NOW auf Tour, 11.-13. Oktober

Freitag:
Endlich, nach vier Stunden Fahrt, steigt die KISI NOW „Frankengruppe“ (diesen Spitznamen haben einige deutsche KISIs sich gegeben) aus dem Zug in Elsbethen (Salzburg). Um rechtzeitig zur Musical-Probe zu kommen, sprinten wir den Berg zu Schloss Goldensten hoch. Als wir ankommen, wird gerade der neue Ablauf der Lieder durchgesprochen. Natürlich werden wir von allen schon anwesenden KISIs umarmt und herzlich begrüßt. Und dann ist es auch schon soweit: die ganze Truppe läuft in den Umkleideraum und macht sich fertig für das Musical „Hanna“. Doch als die Begrüßung gerade beginnt, gibt es Probleme mit der Ton-Technik. „Na toll. Kein guter Anfang“, denke ich. Aber meine Sorge ist unbegründet, denn nach einer gelungenen Aufführung lassen wir uns alle erschöpft ins Bett fallen.

Samstag:
Mit einem freundlichen „Guten Morgen“ werden die Mädels von 10-13 Jahren geweckt. Doch bevor es zum Frühstück geht, müssen wir unseren Schlafplatz ein wenig zusammenräumen, denn später werden wir zwei Stunden zu unserem nächsten Aufführungsort fahren müssen. Nach dem Frühstück geht das Programm mit der Heiligen Messe weiter. Ich freue mich schon sehr, denn die Teilnehmer der KISI DAYS sind auch da und es wäre toll, ein paar alte Gesichter wieder zu sehen! Als Protestantin habe ich neu erfahren, dass man diesen Samstag Maria feiert oder ihr gedenkt.

Als Nächstes steht Proben auf dem Programm. Für mich war es auch einmal gut, einfach mal zuzuschauen, während man nicht „dran“ ist. Als Zweitbesetzung kann ich mir da viel abgucken. Nach dem Proben landet alles Gepäck im Tourbus und wir fahren nach Katsdorf (Oberösterreich). Im Bus hören wir einen Vortrag über das „Ich bin dabei“, welches wir am Ende einer kleinen Gesprächsrunde, wo wir erzählen, wie es uns geht, sagen. Das Wichtigste, das ich mir aus diesem Vortrag mitnehmen ist: Keiner kann alles, aber jeder kann etwas! In Katsdorf angekommen gibt es meiner Meinung nach das schönste Abendessen, das ich je bei KISI gesehen habe. Das Beste: Wir essen in einer Feuerwehrstation! Die Feuerwehrautos waren für uns offen und wir konnten sie ausgiebig von innen ansehen! Wir haben unser Quartier aufgeschlagen und vor dem Schlafengehen noch die KISI-Family-Feier gefeiert. An deren Ende haben wir natürlich wieder ordentlich getanzt.

Sonntag:
Gleich nach dem Aufstehen wird die Matratze zusammengerollt und wir flitzen in die Heilige Messe in der Pfarrkirche Bad Zell (Oberösterreich). In einem „zweiteiligen“ Chor begleiten wir die Messe. Danach genießen wir das schöne Wetter. Aber nicht lange, denn wir müssen uns wieder bereit machen für die Aufführung in der Arena Bad Zell. Diesmal läuft meines Erachtens alles gut. Nach der Aufführung wird die „Frankengruppe“ von einer begeisterten Zuschauerin & Helferin zum Zug gefahren und wir freuen wir uns alle wieder auf unser eigenes Bett zuhause.

Von ihren Erlebnissen auf Tour hat Nora L. berichtet.


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