KISIHAUS-Putz-&Anpacktage, 21. – 23. März 2025
Meine Mama und mein Bruder waren krank und deshalb durfte ich mit Papa ganz allein zum KISIHAUS fahren. Dort waren schon Kathi, Rosi, Jürgen, Birgit und Hannes dabei, die riesengroßen Fenster zu putzen. Und zwar in dem Raum, in dem wir immer tanzen und proben bei den KISI-Wochenenden. Ich glaube, die bemühten sich extra, damit alles blitzblank ist für das nächste KISI-Wochenende. Ich wollte natürlich helfen, dazu bin ich ja mitgekommen. Kathi hat wirklich viele Aufgaben für mich gefunden. Sie hat nie gesagt: „Alisa, jetzt gibt es nichts mehr für dich zu tun.“ Nein, sowas sagt die Kathi nicht. Ich war die ganze Zeit sehr nützlich und eine riesige Hilfe für alle. Also ich habe alles mögliche abgestaubt, die Heizkörper gewischt, die Fensterbretter. Ich mag gern putzen. Aufräumen mag ich nicht. Das musste ich aber auch nicht. Mein Papa und Jürgen haben die Möbel herumgetragen, damit Rosi mit dem Spezial-Holzreiniger drunter wischen konnte. Wir haben dabei viele Schätze gefunden unter den Sofas: Eis-Stäbchen, Gummibärchen, Schmuck, Farbstifte, bunte Zeichnungen, … war sehr spannend, was da alles zum Vorschein kam. Sogar eine Schachtel mit Glasröhrchen (Birgit wusste noch, dass Jenny damit Mitarbeiter als Dankeschön erfreut hatte) – und stellt euch vor, ein Glasröhrchen war sogar noch mit M&Ms gefüllt und die durfte ich als Geschenk haben! Sehr cool fand ich das.
Irgendwann war ich dann ein bisschen müde von der Arbeit, da habe ich mir dann aus den Sofas und Sesseln ein sehr gemütliches Lager gebaut und Papa hat mir die neue KISI-CD: „Dank sei dir“ eingeschaltet. Es war richtig schön, die anzuhören, mitzusingen und dabei den fleißigen Leuten beim Putzen zuzuschauen.
Als es Zeit für das Mittagsgebet wurde, stapften wir die Treppen zur Kapelle hoch und die Kerzen wurden entzündet. Ich kann ja noch nicht lesen, aber ich habe zugehört, wie die Psalmen gebetet wurden und ich habe es mir in dem Gebets-Sitzsack bequem gemacht. Ich sagte zu Gott „Danke“, dass er mich liebt. Weil ich weiß, dass er mich liebt. Das habe ich von Mama und Papa gelernt. Und es stimmt!
Als später alle schon richtig Hunger hatten, bestellte Kathi ganz nach Wunsch Pizza und Salat. Wir warteten wirklich lange darauf. Aber schließlich war es so weit und wir versammelten uns alle- auch mit Josef und Hans, den Gleisbauern – im Café unten. Es war so lecker und gemütlich! Ich durfte mit all den „Großen“ reden und Fragen stellen und ihnen meinen Plan verkünden: „Jetzt bin ich bei NOW, dann gehe ich zu KEY. Und dann ganz zu KISI!“
Ich fand es ganz toll, als einziges Kind mit all den Großen zusammen im KISIHAUS zu sein. So supertoll, dass es mir schwerfiel, mich wieder zu verabschieden. Aber ich bin sicher wieder dabei, wenn es Putztage gibt! Die sind nämlich sooooooo cool!


